
Aber trotzdem - es gibt es da so eine Handvoll "sonderbare" Gerichte, zu denen die Kombination mit Wein als schwierig angesehen wird, zB. Suppen, Salate, Eierspeise, ..
Eigentlich habe ich bisher auch nie das Bedürfnis gehabt, zu Spinat(haupt)gerichten Wein zu trinken. Diesmal aber habe ich eine Flasche offen gehabt, die mir als Solo- bzw. Apertifwein nicht so wirklich Freude bereitet hat. Und kurz vorm Essen habe ich mir gedacht, daß ich mit diesem Wein einen Versuch mit Spinat wagen kann - ja mehr noch - ich mir eigentlich erwartet habe, daß diese Kombination eine harmonische Einheit bildet. Und so war's dann auch!

So richtig zufrieden war ich mit diesem Wein aufgrund seines "lauen" Abgangs nicht. Gerade bei den "schmeckerten" Rebsorten bevorzuge ich Präzision in Form von messerscharfe Konturen und eine fokussierte, nervige Säurestruktur. Diese Eigenschaften bilden meiner Meinung nach ein notwendiges Gegengewicht zur intensive Note von Muskateller, Sauvignon Blanc & Co..

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Um zu Spinat zu harmonieren darf jedoch die Säure und der Eigengeschmack des Weines nicht zu ausgeprägt sein. Ein klassischer, etwas breiter angelegter Chardonnay, gerne auch der eher milde Neuburger oder ein Weißburgunder im Prädikatsbereich kann ich mir ebenfalls gut zu dem grünem Gemüse vorstellen, wobei - ich wiederhole mich - nicht immer mit Wein kombiniert werden muß.
Obwohl zu Spinat, da fällt mir auch nicht's Passenderes ein.. .
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